Quellen meiner psychotherapeutischen Arbeit

In meiner psychotherapeutischen Arbeit suche ich nach einem Verständnis, welches unserer Komplexität  möglichst gerecht wird und Menschen in ihrem Heil- oder Unterstützungsbedarf da abholt, wo sie stehen. 

Dazu gehört für mich zuerst das Angebot eines sicheren, herzlichen und kooperativen Beziehungsraumes in der Therapie. Darüber hinaus biete ich eine von diagnostischen Kategorien möglichst unabhängige Neugier auf einem breiten Fundament von therapeutischem Wissen an, welches sich aus verschiedenen Quellen speist. Diese sollen hier kurz vorgestellt werden:

Moderne Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie hat sich in ihren gut 80 Jahren Entwicklungsgeschichte als unglaublich lern- und wandlungsfähig erwiesen. 
Ihr zentrales Element aber blieb immer die ganz konkrete Frage, wie, hier und heute, unser Umgang mit uns selbst und anderen unser Leben und Erleben prägt. 
Ihr Ziel ist das Erlebnis von Selbstwirksamkeit.

Systemische Perspektive
Bindungstheorie und
Entwicklungspsychologie

Wir Menschen sind mehr als "Homo sapiens", wir sind auch "Homo vinculum" - wir binden uns an andere. Erst in und durch Beziehungen werden wir ganz Mensch. Deshalb sind wir, auch unabhängig von den Beziehungs-Netzwerken, in denen wir heute leben und früher aufgewachsen sind, nicht ganz zu verstehen. 

Therapieansatz bei 
Bindungsverletzungen und 
frühem Trauma - NARM

Wenn Bezugspersonen in den ersten Jahren des Lebens nicht nur Quelle lebensnotwendiger Versorgung sind, sondern auch Quelle von Stress, gerät ein Kind in ein leidvolles Dilemma. Mit den Folgen davon kämpfen Menschen oft bis ins Erwachsenenalter. Für Therapie und Heilung ergeben sich ganz eigene Vorzeichen.